

Wichtige Trainingstipps für den Sommer
1
Trainieren Sie bei großer Hitze nicht in den Mittagsstunden. Verlegen Sie Ihr Übungs-Programm lieber in die frühen, kühleren Morgenstunden oder auf den späteren Abend. Bei sehr hohen Temperaturen sind Herz und Kreislauf mit der Abkühlung des Körpers beschäftigt und es bleibt weniger Energie für hohe körperliche Beanspruchung.
2
Von Ausdauerbelastung bei Temperaturen über 30 Grad ist abzuraten, da die Schutzmechanismen des Körpers (wie das Schwitzen als Temperaturregulation) überfordert sind.
3
Überanstrengen Sie sich nicht und probieren Sie auf keinen Fall neue, sehr bewegungsintensive Sportarten aus. Schalten Sie besser einen Gang zurück!
4
Machen Sie öfter kleine Pausen, als Sie es bisher beim Üben für notwendig hielten.
5
Sorgen Sie beim Training im Freien für Erfrischungen – mit der Wasserflasche Gesicht und Oberkörper nass spritzen, sich am Wasserhahn erfrischen.
6
Denken Sie an ausreichenden Sonnenschutz beim Rad fahren, Nordic Walking oder Inlineskaten. Oft sorgt der Fahrt-/Bewegungswind für eine Abkühlung, aber nur Sonnenschutzmittel wirken wirklich gegen Sonnenbrand. Es gibt auch wasserfeste Produkte, die vom Schweiß nicht gelöst werden können. Wenn es möglich ist, üben Sie besser im Schatten.
7
Tragen Sie helle Trainingskleidung, die die Sonne reflektiert. Sie sollte möglichst aus atmungsaktiven Funktionsmaterialien bestehen und den Schweiß von der Haut ableiten. Auch eine (Sport-)Sonnenbrille ist zu empfehlen, die gut sitzt und die körperlichen Bewegungen gut mitmacht. Eine Mütze oder ein Hut schützen vor einem zu heißen Kopf.
8
Unterschätzen Sie die Ozonbelastung nicht. Symptome wie Augenbrennen, Unwohlsein und Reizung der Atemwege sind typische Anzeichen. Beachten Sie die Angaben des Bundesumweltamtes (Radio/TV) und verschieben Sie eventuell Ihr Training.
9
Hören Sie auf jeden Fall auf Ihren Körper. Sobald Ihnen schwindelig wird, Sie Kopfschmerzen bekommen, Koordinationsprobleme auftreten oder Sie sich ganz einfach unwohl fühlen, beenden Sie Ihr Training und ruhen Sie sich aus!
10
Trinken Sie ausreichend! Die üblich empfohlenen 1 bis 2 Liter pro Tag sind das Minimum bei Temperaturen ab 25 Grad. Besser ist es, jede Stunde ein Glas Flüssigkeit zu trinken. Das kann stilles oder kohlensäurehaltiges Wasser, Fruchtsaft, eine Saftschorle (ein Teil Saft, zwei Teile Wasser), Tee oder auch ein spezielles Sportgetränke sein.
11
Sorgen Sie selbst für Abwechslung und stellen Sie sich zur Erinnerung am besten gleich ein paar Gläser oder die Getränkeflasche auf den Schreibtisch bzw. an den Arbeitsplatz.
12
Wenn Sie Sport treiben, sollten Sie auf jeden Fall schon vorher etwas trinken (möglichst einen halben Liter), dann während des Trainings und natürlich auch danach. Warten Sie nicht erst, bis Sie Durst haben, denn dann fehlen bereits etwa 0,5 Prozent des notwendigen Flüssigkeitsanteils im Körper.
13
Kaffee oder Alkohol sorgen eher für eine zusätzliche Entwässerung des Körpers und sind daher nicht geeignet, den Flüssigkeitshaushalt nach übermäßigem Schwitzen wieder zu regulieren. Außerdem verzögern Sie die Erholungsphase.